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Silberbarren haben den Vorteil dass Sie bei fast jeder Bank in Zahlung genommen werden. Auf Grund des niedrigen Silberpreises (im Vergleich zum Goldpreis) bieten 1000g Barren eine optimale Anlagemöglichkeit.

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Silberbarren Edelmetall wie Mondschein

Silberbarren in der Geschichte

Die Geschichte der Silberbarren liest sich ähnlich oder sogar gleich wie die der Goldbarren. Wie der (wertvollere) Goldbruder war auch der Silberbarren als Zahlungsmittel durchaus gängig, mit dem Aufkommen von Münzen wieder speziell aus Gold und Silber allerdings wurde er quasi unnötig, zumindest als Zahlungsmittel. Trotzdem konnte sich der Silberbarren bis in die Moderne behaupten und wird auch heute noch als Anlagemittel angeboten, welches wie Gold speziell in unsicheren Zeiten relativ sicher ist und das Kapital vor Wertverlust schützt.

Jedoch kann beim Silberbarren lediglich Gewinn erwirtschaftet werden, wenn Silber in seinem Wert steigt. Dividenden oder Zinsen wie etwa bei Aktien, Fonds oder Tagesgeld sind beim Silberbarren nicht möglich dafür ist die Anlage wieder sicherer. In der Geschichte der Silberbarren galt das Metall zumindest zeitweise sogar wertvoller als Gold und wurde bereits 5.000 Jahre vor Christi Geburt genutzt.

Silberbarren: reiner als Gold

Heutige Silberbarren sind und müssen sogar reiner als Goldbarren sein. Tatsächlich muss ein Goldbarren eine Reinheit von nur 995/1000 aufweisen, um als echter Barren zu gelten. Silberbarren dagegen benötigen eine Feinheit von 999/1000, um als Silberbarren anerkannt zu werden. Der Wert allerdings ist natürlich wieder weniger als Gold, obwohl der Feingehalt höher sein muss.

In der Herstellung von Silbermünzen dagegen reicht ein (Fein)Silbergehalt von 925 (von 1000 (An)Teilen), welches man wiederum als Sterlingsilber bezeichnet, benannt nach der britischen Silbermünze Pfund Sterling. Der Rest der Legierung 75/1000 ist meist Kupfer, kann aber auch anderes Metall sein. Der Anteil von Silber beträgt also genau 92,5 Prozent, in Barren jedoch 99,9 Prozent.

Silberbarren: geprägt oder gegossen

Silberbarren werden entweder geprägt oder aber gegossen, wobei das meist mit dem Gewicht des späteren Barrens direkt zu tun hat. Geprägt werden Silberbarren, die fünf bis 100 Gramm wiegen, Silberbarren mit 250 Gramm bis fünf Kilogramm hingegen werden gegossen allerdings kann das je nach Hersteller durchaus variieren und selbst Barren mit einem Kilogramm können geprägt sein.

Von der Qualität her ist zumindest unter Experten die gegossene Art, in welcher alle größeren Silberbarren (normalerweise ab 250 Gramm) gefertigt werden, besser. Für den Laien und Privatanleger dürfte jedoch kaum ein Unterschied feststellbar sein, zudem beide Arten einen Mindestanteil von 999/1000 aufweisen müssen der reine Silberwert ist also absolut identisch.

Wie Goldbarren werden auch Silberbarren mit drei Punkten gekennzeichnet: zum einen mit dem Hersteller, zum zweiten mit der Angabe des jeweiligen Gewichts und schließlich zum dritten mit den Feingehalt des Silbers, welches wie schon erwähnt bei mindestens 999 Anteilen (von 1.000) liegen muss oder in Prozent 99,9. Was die Hersteller von Silberbarren angeht, sind die beiden Großen speziell in Deutschland die Firmen Umicore (früher Degussa) und Heraeus deren Logos sind relativ oft auf Silberbarren zu finden.

Silberbarren als Anlage der Zukunft

Im Gegensatz zum Goldbarren, dessen Standardbarren bei genau 400 oz tr (Feinunzen) liegt, ist ein Standardbarren in Silber deutlich schwerer: nämlich 1.000 oz, was genau 31,103 Kilogramm pures Silber entspricht. Der Wert für solch einen Silberbarren in Standardgröße beträgt derzeit etwa 13.400 bis 14.900 Euro im Verkauf.

Aufgepasst heißt es dagegen bei den sogenannten London Good Delivery Silberbarren: die können von 750 bis sogar 1.100 Unzen wiegen. Einige Experten sehen zudem in Silberbarren eine interessante Zukunft speziell für Privatanleger und erwarten für die nächsten Jahre einen Höhenflug des Edelmetalls. Denn der Verbrauch von Silber wird angeblich drastisch steigen: Industrie und Schmuckhandwerk benötigen bereits seit Jahren mehr Silber, als die jährliche Förderung hergibt Goldige Zeiten für Silbermetall